HomeOrganisationFeuerwehr TeningenSchon die Anfahrt war ein Problem

Schon die Anfahrt war ein Problem

Die Hauptübung der Feuerwehr zeigte, welche Herausforderungen beengte Straßenverhältnisse darstellen. 

BZ 25.04.17 2TENINGEN-KÖNDRINGEN. Schnelle Verfügbarkeit, vielseitig qualifizierte Einsatzkräfte sowie eine umfangreiche technische Ausstattungen und die Fähigkeit, diese und die Einsatzsituationen zu beherrschen, verlangen den Freiwilligen der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisatoren ständige Weiterbildungsbereitschaft ab. Am Samstagnachmittag war Hauptübung der Gesamtwehr Teningen gemeinsam mit dem DRK-Sanitätsdienst des Ortsvereins Teningen.

Die Übung an der Köndringer Goethestraße bei der Firma Jung stellte die Führungskräfte unter der Leitung von Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock die Aufgabe, die strategisch richtigen Lösungen für die Anfahrt und Aufstellung der Einsatzfahrzeuge durch die eingeschränkten räumlichen Verhältnisse in der Goethestraße zu finden.

Angenommen wurde ein Brand aufgrund eines technischen Defekts im hinteren Lagerbereich des Fruchtsaftbetriebes. Der Brand breitete sich rasch auf die Holzkonstruktion des Gebäudes aus und drohte auf weitere Teile des Betriebes überzugreifen. Löschversuche der Angestellten blieben erfolglos und mehrere Personen erlitten eine Rauchvergiftung, einer verätzte sich durch eine Reinigungslauge und eine weitere Person wird vermisst.

Nach Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges der Köndringer Feuerwehr hat der Gruppenführer die Lage schnell erfasst; aufgrund der Rückmeldung entschließt sich die Einsatzleitung schon bei der Anfahrt, die Abteilungen Nimburg und Heimbach nachzualarmieren. Unverzüglich beginnt die Abteilung Köndringen mit der Menschenrettung und dem Aufbau eines Löschangriffs. Der Einsatzort ist nur über eine beengte Zufahrtsstraße zu erreichen. Deswegen definierte die Einsatzleitung einen Haltepunkt in der Tscheulinstraße, von wo aus die jeweiligen Fahrzeuge beordert wurden. Um die Löschwasserversorgung zu sichern, bauten die Abteilungen Nimburg und Heimbach eine unabhängige Versorgung über eine lange Wegstrecke vom Mühlbach her auf. Die Abteilung Teningen unterstützte die Köndringer bei der Brandbekämpfung und baute einen weiteren Löschangriff auf der Gebäuderückseite auf. Dort wurde auch die Drehleiter zur abschirmenden Brandbekämpfung eingesetzt. Alles lief zügig ab, auch der Aufbau einer Erstversorgungsstation durch den Sanitätsdienst des DRK Ortsvereins in einiger Entfernung. Dort könnten Verletzte eine Notfallversorgung erhalten, bevor sie ins Krankenhaus kommen.

Kreisbrandmeister Jörg Berger und Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker werteten den Übungsverlauf als überzeugenden Beweis dafür, dass auf die Teninger Feuerwehr und auf den Sanitätsdienst stets Verlass sei, wenn es um professionelle Hilfe in Notfallsituationen gehe.

QUELLE: Badische Zeitung

Cookies

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it.

I understand
Zum Seitenanfang