Neue Tore und Abgasanlage

Feuerwehr Teningen bringt ihre Zentrale funk- und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand.

TENINGEN. Trotz des abzuarbeitenden Investitionsstaus der Gemeinde kommt die Sicherheit der Bürger und der Einsatzkräften der Teninger Feuerwehr nicht zu kurz. Bei der technischen Ausstattung der Teninger Feuerwehr wurden keine Kompromisse eingegangen, es wurden mehrere Einsatzfahrzeuge angeschafft und strukturelle Änderungen stets unterstützt. So auch jetzt, als es darum ging dringend anstehende Sanierungsmaßnahmen an Gerätehaus und Einsatzzentrale umzusetzen.

RT 19.04.2017

So stellte der stellvertretende Abteilungskommandant Matthias Brupbach am Dienstagabend die Erneuerung von sechs Rolltoren, Umkleidetüranlage und den Einbau einer Abgasanlage vor. Die alten Tore, die seit 1979 ihren Dienst versahen, wurde aufgrund der neuen Unfallverhütungsvorschriften den neuen Sicherheitsstandards angepasst. Die neue Sektionaltoranlage biete nicht nur einen optimalen Sicherheitsstandard, sondern sei in allen erdenklichen Szenarien steuerbar, erklärte Brupbach – von der Zentrale wie vom Einsatzfahrzeug aus; zudem fährt das Tor aus Sicherheitsgründen automatisch wieder hoch, wenn sich eine Person oder ein Gegenstand darunter befindet.

Die neue Abgasanlage verhindert, dass sich im Gerätehaus giftige Abgase bilden. Jedes Fahrzeug ist bis zur Ausfahrt an die Absaugung angeschlossen und entkuppelt sich automatisch, wenn es die Halle verlässt. Auch dies schreiben die Unfallverhütungsvorschriften vor; es entspricht dem neusten technischen Standard. "Es kann ja nicht sein, das unsere Atemschutzträger, bevor sie in den Einsatz gehen, erst einmal eine gehörige Portion Abgase schlucken muss", so Brupbach, der sich sehr über die Neuerung freute.

Besonders die Umstellung der Einsatzzentrale auf nunmehr zwei unabhängige digitale Arbeitsplätzen bezeichnete Brupbach als einen kleinen technischen Quantensprung. Von hier aus können nun insbesondere bei größeren Einsätzen, wie beispielsweise Unwetterkatastrophen, die Einsatzkräfte vor Ort koordiniert und die Abarbeitung der Einsatzfolgen disponiert werden. Die Zentrale ist auch mit der Leitstelle in Emmendingen verbunden, bei der zuerst die Alarmierungen unter der Telefonnummer 112 eingehen.

Die digitale Funkanlage lässt sich per Computer steuern und jedes Funkgerät ist digital ansprechbar.

Bürgermeister Hagenacker bedankte sich bei allen beteiligten Firmen und bei seinem Mitarbeiter Marco Schmidle, zuständig für die Planung und Objektbauleitung, für die zügige Abwicklung. Sein Dank galt aber auch der Feuerwehr, die nicht nur die Planung der Zentrale übernommen hatte, sondern auch viel Vorarbeit leistete und die Räume entsprechend gestaltete und sanierte. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf 110 000 Euro.

Quelle:Badische Zeitung

 

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