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Aktion „Notruf europaweit: 112“

Notruf 112 - der direkte Draht zu schneller Hilfe in ganz Europa

Ob bei Feuer, Unfall oder anderer Notlage: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Bundesinnenminister Otto Schily und Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), haben die neue gemeinsame Infokampagne „Notruf europaweit: 112“ gestartet.

Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. "Schnelle Information der Feuerwehr und Rettungsdienste sowie eine möglichst präzise Schilderung des Geschehens sind Voraussetzung für bestmögliche Hilfe", so Bundesinnenminister Otto Schily zum Start der Infokampagne.

"Der Notruf 112 und die Feuerwehr stehen untrennbar für schnelle Hilfe an jedem Ort. Schnelle Hilfe kann nur wirksam werden, wenn Augenzeugen eines Brandes oder Unglücks auch sofort Hilfe rufen. Daran möchten wir mit dieser Aktion appellieren: Werden Sie selbst aktiv, wählen Sie den Notruf, leisten Sie auch lebensrettende Sofortmaßnahmen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen", so DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. 

In Deutschland wurde die Telefonnummer 112 bereits im Jahr 1973 als Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst eingeführt. Der Euronotruf geht auf einen Beschluss des Europarates von 1991 zurück. Mit der einheitlichen Nummer ist auch eine mehrsprachige Abfrage in den Leitstellen vorgesehen. Die Abfrage erfolgt über unterschiedliche Dienststellen, in Deutschland größtenteils direkt über die Feuerwehren. Über die 112 hinaus gibt es in vielen europäischen Staaten noch landesspezifische Notrufnummern für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und andere Einrichtungen des Zivilschutz.

Plakat: 112 europaweit

Werbeplaket des Deutschen Feuerwehrverbandes

Im Notfall das Richtige tun


Bei der Abgabe des Notrufes sind die 5 Punkte mit "W" wichtig:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wieviele Verletzte gibt es?
  • Welche Art von Verletzungen liegen vor?
  • Warten auf Rückfragen!
    Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle. Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

Allgemein gilt:

  • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
  • Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.
  • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.


Weitere Informationen, z.B. welche Länder den Feuerwehr-Notruf 112 eingeführt haben, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Feuerwehrverbandes oder auf der Webseite der Initiative "SOS 112 Europe" (in Englisch). Vielleicht hat Ihr nächstes Urlaubsland die Notrufnummer bereits eingeführt? Im Notfall ist diese Information wichtig.

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