Letzte Einsätze

20.04.2019 um 15:45 Uhr PKW-Brand
10.04.2019 um 09:54 Uhr Öl auf Strasse
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Warnung

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100 Stunden pro Einsatzkraft

Die Feuerwehr Teningen blickt auf ein sehr arbeitsreiches Jahr mit 62 Einsätzen zurück.

2018 war für die Feuerwehr Teningen ein arbeitsreiches Jahr. Für die 62 Einsätze, 46 Sonderdienste, 35 Ausbildungen und sieben Sicherheitswachen wurden 4.630 Mannstunden geleistet. Pro Einsatzkraft bedeutet dies 100 Stunden oder umgerechnet 2,6 Vollzeitmitarbeiter. Die Einsatzkräfte waren nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit gefordert. Nicht selten stellte sich in Wohn- und Gewerbegebieten die Parksituation als ernstzunehmendes Problem heraus. Der Gemeindevollzugsdienst soll Verbesserung schaffen, da alle Appelle nutzlos scheinen, so Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker.

Vom Kleinbrand im Wald bis zum Großbrand an der Riegeler Straße, der Patientenrettungen mit der Drehleiter, Öl auf Gewässer, ausströmendes Gas und einer brennenden Gasflasche sowie der Hilfe bei einem schweren Verkehrsunfall reichte das Einsatzszenario. Insbesondere bei zwei Einsätzen zeigte sich, wie wichtig die gesetzlich vorgeschriebenen Brandmelder sind. So alarmierten Nachbarn aufgrund von Rauchgeruch und des Rauchmeldertons in der Nacht die Feuerwehr – der Bewohner lag schlafend auf der Couch, fünf Minuten später hätte man ihn kaum noch lebend vorgefunden. Ähnlich bei einem anderen Einsatz: Eine hilflose ältere Person wurde in einem komplett verrauchten Hausflur gefunden und gerettet – selbst hätte die gerettete Person keinen Notruf absetzen können.

Ein großes Lob habe sich die Teninger Feuerwehr beim Großbrand an der Riegeler Straße verdient. Hier zeigte sich, wie wichtig eine gut ausgebildete und ausgestattete Feuerwehr sei. Außerdem zeigte dieser Einsatz die Bedeutsamkeit der dezentralen Struktur, wodurch in kürzester Zeit auf alle Abteilungen zurückgegriffen werden konnte, kommentierte der stellvertretender Abteilungskommandant Matthias Brupbach. Zu den Einsätzen kamen zahlreiche Übungen und Ausbildungsabende. 2019 dürfte nicht weniger arbeitsreich werden. Zahlreiche Übungen und Ausbildungen stehen auf dem Programm und ein weiteres Fahrzeug soll beschafft werden.

Viel Arbeit für die Köndringer Feuerwehr

Der Großbrand in Teningen forderte auch die Abteilung Köndringen: "Was wir nur aus Übungen kannten, wurde Wirklichkeit".

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Heutzutage ist es neben dem hohen Arbeitspensum keinesfalls normal, über Jahre hinweg zusätzlich ein Ehrenamt auszuüben. Vor allem, wenn eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr dazu gehört, so wie es bei der Feuerwehr notwendig ist. Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Teningen - Abteilung Köndringen wurde Oberfeuerwehrmann Dirk Landerer für seine 25-jährige aktive Dienstzeit und Pflichttreue ausgezeichnet und erhielt durch Kommandant Lars Stukenbrock das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber samt Ehrenurkunde.

Abteilungskommandant Claus Huber berichtete über elf Brand- und Hilfeeinsätze mit 320 Einsatzstunden. Der Großbrand in Teningen ragte heraus: "Was wir nur aus Gesamtwehrübungen kannten, wurde an diesem Abend Wirklichkeit, aber durch die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Einsatzkräfte wurde auch diese Aufgabe hervorragend gelöst", so Huber.

Neben Alarmeinsätzen gehörten Sicherheitswachdienste bei Veranstaltungen, Absperr- und Absicherungsdienste für Vereine im Ort dazu. Aber auch die Hauptübung in Heimbach, Projektwochen über die Arbeit der Feuerwehr an der Nikolaus-Christian-Sander-Schule und Feuerlöschübungen mit VdK-Mitgliedern standen auf dem Programm. Zusätzlich fanden 23 Proben statt. Für Atemschutzgeräteträger gab es zwei Sonderproben im Brandschutzcontainer in Emmendingen und eine Sonderprobe für die Maschinisten. Das Herbstfest erhielt seinen Höhepunkt durch die offizielle Übergabe des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs. Beim Landesfeuerwehrtag in Heidelberg beteiligten sich elf Kameraden mit Erfolg am Feuerwehr-Duathlon.

Neue Aufgaben für die Heimbacher und Nimburger

Die Feuerwehrabteilungen sollen sich künftig um den Führungsdienst für Logistik und Kommunikation vor Ort kümmern.

TENINGEN-HEIMBACH. Auch wenn die Feuerwehrabteilung Heimbach mit 16 aktiven Wehrmännern nicht groß ist, zeigte sie sich bei der diesjährigen Hauptversammlung als eine wichtige Stütze zum Schutz der Bevölkerung. Dies wurde von Kommandant Lars Stukenbrock auch unterstrichen, indem er sich für die perfekte Unterstützung beim Großbrand im Teninger Unterdorf bedankte. Zukünftig ist geplant, dass die Heimbacher und Nimburger Wehr zusammen bei einem größeren Einsatz den Führungsdienst für die Logistik und Kommunikation vor Ort übernimmt, sowie als Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige zuständig sein sollen.

Abteilungskommandant Stefan Hügle berichtete von drei Einsätzen, neben dem Großbrand in Teningen auch zwei im eigenen Ortsteil. Daneben gehörten zum Feuerwehralltag 19 Proben und Unterrichtsabende. Zusätzlich hat Pablo Deußer einen Grundausbildungslehrgang absolviert. Matthias Klappich einen Gruppenführer- und Stefan Hügle einen Zugführerlehrgang erfolgreich auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolvieren können. Insgesamt wurden dadurch von der Abteilung Heimbach 418 Dienststunden und jeweils 70 Stunden pro Lehrgang absolviert. Hinzu kommen noch zahlreiche Aufgaben wie zum Beispiel die Absicherung von Veranstaltungen im Ort. Auch die jährliche Gesamtwehrübung mit anschließender Gesamthauptversammlung fand in Heimbach statt. Als Übungsobjekt stand das neue Schloss der Familie von Elverfeldt zur Verfügung. Das Objekt zeigte einige Schwierigkeiten im Bereich der Zufahrt auf, Gerätschaften mussten von der Straße aus zum Brandobjekt getragen werden.

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