Brandszenario mit Schweißgerät

Die Feuerwehr Teningen hielt am Samstag ihre Hauptübung ab.

BZ 07.11.2017TENINGEN. Ein Brand, ausgelöst durch ein Schweißgerät beim Umbau des Teninger Rathaus und eine starke Rauchentwicklung rund um das Gebäude: Das war das Übungsszenario, das die Feuerwehrabteilung Teningen mit der Sanitätsbereitschaft des DRK Ortsvereins am Samstag zu bewältigen hatte.

Gäbe es die freiwilligen Hilfsorganisationen in Deutschland nicht, wäre es bei Unfällen, Katastrophen und Bränden schlecht um die Sicherheit der Bürger bestellt. 1,7 Millionen Menschen engagieren sich fast alle ehrenamtlich. Ohne sie wäre solch ein umfassendes Schutz-, Rettungs- und Hilfsangebot nicht möglich. Wäre das Angebot berufsmäßig und 24-stündig, würden die Kosten ins unermessliche steigen. Die meisten Gemeinden könnten sich solche Berufswehren nicht leisten. Die Folge wäre, dass nur größere Städte eine Berufswehr hätten – mit entsprechend langem Anfahrtsweg.

Um rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr auf Notfälle reagieren zu können, halten die Wehren einmal im Jahr eine Hauptübung ab. Sie stellt ein Spiegelbild des Leistungsvermögen dar, so wie am Samstag die Hauptübung der Feuerwehrabteilung Teningen mit der Sanitätsbereitschaft des DRK Ortsvereins Teningen.

Auch Bürger können üben

Feuerwehr Teningen - Abteilung Köndringen bietet ihren Firetrainer auch Schulen & Vereinen zur Übung an.

BZ 11.10.2017TENINGEN-KÖNDRINGEN. Vielfältig und unterhaltsam gestaltet, lockte das zweitägige Herbstfest der Feuerwehr Köndringen am Wochenende, wie in all den Jahren zuvor, zahlreiche Besucher an. Schon am Samstagabend war das Festzelt am Gerätehaus gut besucht, wo eine Neuanschaffung vorgestellt wurde, der so genannte Firetrainer.

Viele Bürger haben zwar einen Feuerlöscher im Haushalt, in der Garage oder im Schopf. Doch wie bedient man solch ein Löschgerät im Ernstfall sachgemäß und vor allem effektiv? Der Firetrainer ist ein gasbetriebenes Übungsgerät, mit dem sich verschiedene Brände simulieren lassen, die dann mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Die außerplanmäßige Anschaffung des Gerätes wurde durch eine Spende der Bevölkerung ermöglicht, die vor einem Jahr beim Herbstfest als Dank an die Feuerwehr für deren Hochwassereinsatz überreicht wurde. Diese Anerkennung wolle die Feuerwehr als ein Dankeschön für die unerwartete Spende und Wertschätzung seitens der Bevölkerung zurückgeben, wie es Abteilungskommandant Claus Huber bei der Vorstellung des Gerätes formulierte.

Einsatzrekord bei der Nimburger Feuerwehr

Auch hier war das Hochwasser vom Juni der Grund / Bürgermeister Hagenacker: "Gut, dass wir die Feuerwehr haben".

TENINGEN. Von 45 Einsätzen im vergangenen Jahr sprach der Kommandant der Nimburg/Bottinger Feuerwehr, was ein Rekord sei; im Jahr zuvor waren es nur zwölf Alarmierungen. Die hohe Steigerung lag vor allem an 38 Hochwassereinsätzen am 24./25. Juni 2016. Außer mit der Zeit hatten die Feuerwehrleute keine Probleme, haben sie doch einen hohen Ausbildungsstand, worauf der Gesamtkommandant der Teninger Wehren, Lars Stukenbrock, besonders hinwies.

Die aktive Mannschaft hat 28 Angehörige, davon zwei Frauen. Dieses Team hat im vergangenen Jahr 1311 Stunden für Feuerwehrdienst im Einsatz und in der Fortbildung erbracht, was 47 Stunden Bürgerdienst pro Kopf bedeute, wie Kommandant Matthias Nahr bei der sehr gut besuchten Hauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus sagte. Zu den Einsätzen zählte ein Kleinbrand, dazu kamen fünf Gefahrgutseinsätze.

Eigentlich zeigte sich der Kommandant sehr zufrieden mit dem Zustand der Wehr, nur nicht beim "leidigen Thema Probenbesuch". 70 Prozent im Jahre 2016 seien zu wenig. Er definierte als Ziel den schon früher zweimal erreichten Wert von 76 Prozent.

Seite 1 von 20

Zum Seitenanfang