Letzte Einsätze

03.12.2018 um 10:30 Uhr Öl auf Strasse
03.12.2018 um 09:30 Uhr Öl auf Strasse

"Feuerwehr ist was fürs Leben"

Rund 700 Senioren kamen zum Seniorennachmittag des Kreisfeuerwehrverbands in die Ludwig-Jahn-Halle.

TENINGEN. Der Seniorennachmittag des Kreisfeuerwehrverbands Emmendingen fand großen Zuspruch. Rund 700 Senioren waren der Einladung in die Ludwig-Jahn-Halle gefolgt. Der Gastgeber, die Feuerwehr Teningen, bewirtete die Gäste und sorgte für bunte Unterhaltung.

Der Seniorennachmittag fand bereits zum 39. Mal statt und bot den Senioren der Feuerwehr die Gelegenheit für angeregte Gespräche und den Austausch von Erinnerungen bei Kaffee und Kuchen. Neben Seniorenobmann Engelbert Kläger begrüßten auch der Teninger Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker, Landrat Hanno Hurth und die Freiämter Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench die Gäste. Bürgermeister Hagenacker bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden für ihre ehrenamtliche Arbeit und besonders für deren Einsatz zur Bekämpfung des Großbrandes Mitte September in Teningen.

Einsatz in der Tiefgarage

Die Teninger Feuerwehr hatte sich ein schwieriges Szenario für ihre Übung herausgesucht.

TENINGEN. Was passiert eigentlich, wenn es in einer Tiefgarage brennt? Die Feuerwehr Teningen hat sich am Samstag gemeinsam mit dem DRK-Sanitätsdienst auf dieses Szenario vorbereitet. Vor zahlreichen Zuschauern demonstrierten die Einsatzkräfte ihren Leistungsstand – am Ende gab es jedenfalls Lob vom Kommandanten.

Die Idee zur Übung war Zugführer Rainer Engler ganz spontan gekommen, als er an der Einfahrt zur Tiefgarage vorbeiging. In Absprache mit der Wehr und der Hausverwaltung entwickelte er dann das Szenario.

Dichter Rauch drang aus der Einfahrt der Tiefgarage, als das erste Fahrzeug mit dem stellvertretenden Abteilungskommandanten Matthias Brupbach als Einsatzleiter am Übungsobjekt bei den Villen am Mühlbach in der Friedrich-Meyer-Straße eintraf. Nachdem Brupbach berichtet wurde, dass es sich um einen Autobrand handele und sich vermisste Personen in der Tiefgarage befänden, schickte er sofort einen Atemschutztrupp los.

Roter Teppich, lodernde Flammen

Kreisbrandmeister Jörg Berger wurde in Denzlingen feierlich verabschiedet – in großer Kulisse

DENZLINGEN. Mit einer denkwürdigen Feier wurde am Mittwoch Kreisbrandmeister Jörg Berger in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste würdigten im festlich geschmückten Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen die Verdienste Bergers um den Brand- und Katastrophenschutz.

Roter Teppich lodernde FlammenBis zuletzt war es der Feuerwehr gelungen, ihre Vorbereitungen für eine besondere Überraschung geheim zu halten: Mit einem Konvoi aus einem knappen Dutzend Feuerwehrfahrzeugen, darunter ausgewählte Oldtimer, wurden der "KBM", wie Berger in Feuerwehrkreisen genannt wurde, und seine Familie im Wohnort Sexau von seinem Nachfolger Christian Leiberich abgeholt.

Von Sexau, wo die Mitglieder der Feuerwehr an der Hauptstraße Spalier standen, ging die langsame Fahrt mit Blaulicht zum Kultur- und Bürgerhaus. Hier hatte die Denzlinger Wehr Kreativität bewiesen: Lodernde Flammen in eisernen Feuerschalen markierten den Weg, umstellt vom kompletten Fahrzeugbestand der Wehr, samt ausgefahrener Drehleiter. Ein dreißig Meter langer roter Teppich, gesäumt von den Feuerwehrkommandanten des Kreises und ihren Stellvertretern, nahm den Pensionär samt Familie in Empfang. Dazu spielte der Spielmann- und Fanfarenzug der Feuerwehr Riegel.

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