Feuerwehr Teningen

Wir sind - Feuerwehr Teningen

Die Feuerwehr Teningen besteht in Ihrer Organisation aus der Gesamtwehr Teningen und der ihr angegliederten Abteilungen Teningen, Heimbach, Köndringen und Nimburg-Bottingen. Der Gesamtwehr ist zudem die Jugendausbildung in Form der Jugendfeuerwehr, der Katastrophenschutz, sowie die Altersmannschaft zugeordnet. Die Feuerwehr Teningen ist zudem eine von vier Feuerwehren im Landkreis Emmendingen die sich im Bereich des ABC-Schutzes engagieren. In der Abteilung Teningen ist zu diesem Zweck auch ein Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) stationiert.
Der Abteilung Köndringen ist zudem noch ein Spielmanns- und Musikzug zugeordnet. Dieser wird von ihr in Ausstattung und Ausbildung eigenständig unterhalten.

Bis auf wenige Änderungen besteht diese Organisationsstruktur seit dem gemeindlichen Zusammenschluss 1975 zur heutigen Großgemeinde Teningen. Ihre Art der Strukturierung hat sich in dieser Zeit immer wieder bewährt. Besonders wichtig war und ist die örtliche Präsenz der Feuerwehr, und der sich daraus bildende lokaler Bezug zur Bevölkerung. Dieser lokale Bezug trägt wesentlich zur langfristigen Sicherung eines leistungsfähigen Feuerwehrdienstes in unserer Gemeinde bei.

Mitte der 90er Jahren wurden die bestehenden Jugendfeuerwehren Teningen und Nimburg zu einer gemeinsamen Jugendfeuerwehr Teningen zusammengefasst. Gleichzeitig ging die zentrale Ausbildungsverantwortung von den Abteilungen auf die Gesamtwehr über. Seit dem ist die Jugendfeuerwehr in allen Abteilungen, und somit auch in allen Ortsteilen der Gemeinde vertreten.

Führung der Feuerwehr Teningen

Lars Stukenbrock

Lars Stukenbrock

  • Kommandant
Claus Huber

Claus Huber

  • stellv. Kommandant

 

News der Feuerwehr Teningen


 

In Teningen standen vier Häuser in Flammen / Ursache noch unklar/ Hilfsbereite Nachbarn.

TENINGEN. Die Feuersäule war weithin zu sehen. Ein Großbrand an der Kirchstraße/Ecke Riegeler Straße hielt die Einsatzkräfte der Teninger, Emmendinger und Endinger Feuerwehr am Freitagabend nach 21 Uhr bis in die Morgenstunden in Atem. Es entstand ein immenser Schaden von mehreren 100000 Euro. Zwei Feuerwehrleute wurden durch herunterfallende Ziegel leicht verletzt. Es war der größte Brand in Teningen seit dem Brand bei Tscheulin 1958.

Bereits nach sechs Minuten war das erste Fahrzeug und eine Minute später das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle. Angesichts des Brandausmaßes war der Einsatzleitung sofort klar, alle verfügbaren Einsatzkräfte nachzualarmieren, sowie Emmendingen und Endingen zur Unterstützung anzufordern. Insgesamt waren 138 Feuerwehrleute, 25 DRK-Sanitäter und das Technische Hilfswerk mit neun Personen im Einsatz. Die Feuerwehr konzentrierte ihre Löscharbeiten auf die Schadensbegrenzung der betroffenen Wohnhäuser, die bei Eintreffen der Feuerwehr bereits völlig in Flammen stehende Schreinereigebäude an der Ecke der Kirchstraße/Riegeler Straße konnte nicht mehr gerettet werden. Ein Giebel wurde wegen extremer Einbruchgefahr mit einem Bagger abgerissen.

Die Brandursache ist noch offen, die Polizei setzt einen Sachverständigen ein. Zeugen berichteten von einer Stichflamme und einem lauten Knall, wonach sich auch auf Grund der engen Bebauung der Brand massiv auf drei weitere Anwesen ausbreitete. Es gelang den Feuerwehren, den Brand auf die Gebäude zu beschränken, die beim Eintreffen der Wehr schon brannten. Weitere Nachbargebäude konnten ohne größere Schäden gehalten werden.

Die Teninger Gesamtwehr hat für ihre Hauptübung ein schwieriges Objekt gewählt – das Heimbacher Schloss.

TENINGEN-HEIMBACH. Die Feuerwehrleute hatten sich zur diesjährigen Hauptübung am Samstag mit dem Heimbacher Schloss kein leichtes Szenario herausgesucht: Eine Hofzufahrt, die schon für mittelgroße Löschfahrzeuge ein unüberwindbares Hindernis darstellt, und eine schwierig zu gestaltende Löschwasserversorgung waren nur einige der Herausforderungen.

Um so mehr erschien es sinnvoll, an diesem Objekt einmal gemeinsam mit allen Abteilungswehren zu üben. Hier waren alle Fähigkeiten gefordert, die im Notfall gebraucht werden – denn speziell in Heimbach gibt es durch die enge, oft historische Bebauung gleich mehrere ähnliche Gebäude dieser Art.

Übungsannahme war, dass – verursacht durch Renovierungsarbeiten – ein Brand im Gästehaus ausgebrochen war. Ein Handwerker konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster noch verletzt nach draußen retten, zwei seiner Kollegen waren allerdings noch im Gebäude. Die Aufgabe, die Verletzten darzustellen, fiel der Jugendfeuerwehr zu.

Schon beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges brannte laut Übungsszenario der Dachstuhl. Die erste Aufgabe der Abteilungen Heimbach und Köndringen war angesichts der Situation klar: Sie begannen unverzüglich, die Menschen zu retten, sie bauten sofort eine Löschwasserversorgung auf und bekämpften die Flammen. Der Abteilung Teningen war der Part zugedacht, die beiden Abteilungen mit weiteren Löschangriffen und der Drehleiter für Abschirmmaßnahmen zu unterstützen. Die Abteilung Nimburg – sie hatte die weiteste Anfahrt – übernahm indessen die Aufgabe, eine weitere Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke anzulegen.

Brandbekämpfer blicken auf 73 Einsätze zurück / Zwölf Menschen konnten gerettet werden.

TENINGEN-HEIMBACH. Die Feuerwehr Teningen hat mittelfristig Nachwuchsprobleme. Darauf wies Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock bei der Hauptversammlung in Heimbach hin: Die Zeiten, in denen sich Wehren keine Gedanken über Mitglieder machen mussten, scheinen vorbei zu sein. Stukenbrock sieht Handlungsbedarf. Ansonsten, so der Kommandant nach der Hauptübung , könnte es in zehn bis 15 Jahren schwer werden, die heutige Stärke der Wehr aufrechtzuerhalten. Zielgerichtete Werbung – einmal für die Jugendfeuerwehr, einmal für Erwachsene als Quereinsteiger – soll helfen, die negative kreisweite Tendenz zu verbessern.

Das Einsatzaufkommen im vergangenen Jahr war laut Stukenbrock durchschnittlich. Insgesamt wies die Statistik 73 Einsätze aus. Die Wehr wurde zu 17 Bränden gerufen, dazu kamen 43 Einsätze wegen technischer Hilfeleistungen. Insgesamt wurden 12 Menschen gerettet, drei konnten nur noch tot geborgen werden. Als beispielhaft hob Stukenbrock insbesondere die professionelle Vorgehensweise beim Schwelbrand eines Dachstuhls in Köndringen hervor sowie der Einsatz bei einem Unfall von DRK-Kameraden auf der A 5.

Positiv beurteilte er auch den Ausrüstungsstand und den Willen der Gemeinde, die Feuerwehr im Rahmen der Möglichkeiten zu unterstützen. Mittlerweile seien fast alle älteren Fahrzeuge ausgetauscht worden, außerdem sei ein Vollzeitgerätewart eingestellt worden.

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