HEI Gruppenfoto 2015

Die Abteilung Heimbach wurde im Jahre 1940 gegründet und ist seither für den Brandschutz in der Ortschaft Heimbach zuständig. Zur Bewältigung der Aufgaben stehen der Abteilung hierfür ein Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF8/6) zur Verfügung.

Die Unterbringung der Abteilung Heimbach ist eine kleine Besonderheit, da als Feuerwehrgerätehaus ein altes Schloss der Familie von Elverfeldt dient. Diese wohnt mittlerweile nur einen Steinwurf entfernt im „neuen Schloss“. Das Gerätehaus wurde im Jahre 1984 von der Gemeinde erworben und durch die Feuerwehrmitglieder in großer engagierter Eigenleistung umgebaut.

Mit der Manpower und dem zur Verfügung stehenden Material ist die Abteilung Heimbach für die leichte technische Hilfeleistung sowie für den Brandeinsatz gut gerüstet. Je nach Einsatzstichwort erhält sie Unterstützung von der Abteilung Köndringen bzw. der Drehleiter aus Teningen.

Aber auch im Vereinsleben ist die Feuerwehr aktiv, so ist Sie seit mehr als 30 Jahre als Veranstalter des Scheibenschlagens verantwortlich. Eine Tradition die schon vielerorts ausgestorben ist.

Im Jahr 2015 feiert die Abteilung ihr 75-jähriges bestehen mit einem Festbankett und einem Grillhock am Gerätehaus / Alten Schloss in Heimbach.

Führung der Abteilung

Stefan Hügle

Stefan Hügle

  • Abt. Kommandant
Jonas Schneider

Jonas Schneider

  • stellv. Abt. Kommandant

 

News der Abteilung Heimbach


 

HEIMBACH. Am Samstag den 9. und Sonntag den 10. März war es wieder soweit, das jährliche Scheibenschlagen stand an.

Auch im Jahr 2019 konnte das Scheibenfeuer pünktlich um 18.00 Uhr entzündet werden. Traditionell wird das Heimbacher Scheibenfeuer vom zuletzt kirchlich getrauten Ehepaar (aus dem Vorjahr) entzündet. In diesem Jahr durften dieses Amt Daniela Bilharz und Michele Savino übernehmen.

 

Am Samstagabend wurde wieder das beliebte Preisscheibenschlagen verstalltet. In diesem Jahr wurden hierbei 61 Startnummern bei den Herren und 15 Startnummern bei den Damen gewertet.

 

Kurz nach 22 Uhr stand das Ergebnis dann fest und es konnten folgende Siegerinnen und Sieger gekürt werden:

Die Feuerwehrabteilungen sollen sich künftig um den Führungsdienst für Logistik und Kommunikation vor Ort kümmern.

TENINGEN-HEIMBACH. Auch wenn die Feuerwehrabteilung Heimbach mit 16 aktiven Wehrmännern nicht groß ist, zeigte sie sich bei der diesjährigen Hauptversammlung als eine wichtige Stütze zum Schutz der Bevölkerung. Dies wurde von Kommandant Lars Stukenbrock auch unterstrichen, indem er sich für die perfekte Unterstützung beim Großbrand im Teninger Unterdorf bedankte. Zukünftig ist geplant, dass die Heimbacher und Nimburger Wehr zusammen bei einem größeren Einsatz den Führungsdienst für die Logistik und Kommunikation vor Ort übernimmt, sowie als Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige zuständig sein sollen.

Abteilungskommandant Stefan Hügle berichtete von drei Einsätzen, neben dem Großbrand in Teningen auch zwei im eigenen Ortsteil. Daneben gehörten zum Feuerwehralltag 19 Proben und Unterrichtsabende. Zusätzlich hat Pablo Deußer einen Grundausbildungslehrgang absolviert. Matthias Klappich einen Gruppenführer- und Stefan Hügle einen Zugführerlehrgang erfolgreich auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolvieren können. Insgesamt wurden dadurch von der Abteilung Heimbach 418 Dienststunden und jeweils 70 Stunden pro Lehrgang absolviert. Hinzu kommen noch zahlreiche Aufgaben wie zum Beispiel die Absicherung von Veranstaltungen im Ort. Auch die jährliche Gesamtwehrübung mit anschließender Gesamthauptversammlung fand in Heimbach statt. Als Übungsobjekt stand das neue Schloss der Familie von Elverfeldt zur Verfügung. Das Objekt zeigte einige Schwierigkeiten im Bereich der Zufahrt auf, Gerätschaften mussten von der Straße aus zum Brandobjekt getragen werden.

Die Abteilung hatte 2017 drei Einsätze / Viel Zeit für Ausbildung.

TENINGEN-HEIMBACH. In der Jahreshauptversammlung der Heimbacher Feuerwehr äußerte Abteilungskommandant Stefan Hügle Kritik am durchschnittlichen Probenbesuch: Die Anwesenheitsquote lag bei 73 Prozent. "Das ist verbesserungswürdig", sagte er. Lob hingegen gab es für Nicole Hügle – sie besuchte alle Proben. Frauenpower wie der Kommandant anmerkte.

Die Abteilung blickte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurück, nur drei Mal rückte die Wehr aus. Allgemein sei es aber schwierig, von einem ruhigen Jahr zu sprechen, sagte der Kommandant: Er spielte auf Weiter- und Ausbildungsstunden in Form von Übungen und Lehrgängen an, die die Mitglieder absolvieren müssen. Im Februar 2017 hatte die Leitstelle die Heimbacher mit den Worten "Unklare Rauchentwicklung, gegebenenfalls Person in Gebäude" alarmiert. Die Abteilungen Heimbach, Köndringen und Teningen waren ausgerückt. Bei diesem Alarm könnte es um Menschenleben gehen. Daher seien mehrere Abteilungen ausgerückt, auch wenn der Grund nur ein angebranntes Essen gewesen war, erklärte Hügle. Im Juli hatten waren die Heimbacher zu einem Verkehrsunfall am Kenzelberg ausgerückt und beseitigten Öl. Im Juli war ein Baum auf eine Terrasse gefallen, dessen Beseitigung war der dritte Einsatz der Heimbacher Abteilung.

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