Die Abteilung hatte 2017 drei Einsätze / Viel Zeit für Ausbildung.

TENINGEN-HEIMBACH. In der Jahreshauptversammlung der Heimbacher Feuerwehr äußerte Abteilungskommandant Stefan Hügle Kritik am durchschnittlichen Probenbesuch: Die Anwesenheitsquote lag bei 73 Prozent. "Das ist verbesserungswürdig", sagte er. Lob hingegen gab es für Nicole Hügle – sie besuchte alle Proben. Frauenpower wie der Kommandant anmerkte.

Die Abteilung blickte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurück, nur drei Mal rückte die Wehr aus. Allgemein sei es aber schwierig, von einem ruhigen Jahr zu sprechen, sagte der Kommandant: Er spielte auf Weiter- und Ausbildungsstunden in Form von Übungen und Lehrgängen an, die die Mitglieder absolvieren müssen. Im Februar 2017 hatte die Leitstelle die Heimbacher mit den Worten "Unklare Rauchentwicklung, gegebenenfalls Person in Gebäude" alarmiert. Die Abteilungen Heimbach, Köndringen und Teningen waren ausgerückt. Bei diesem Alarm könnte es um Menschenleben gehen. Daher seien mehrere Abteilungen ausgerückt, auch wenn der Grund nur ein angebranntes Essen gewesen war, erklärte Hügle. Im Juli hatten waren die Heimbacher zu einem Verkehrsunfall am Kenzelberg ausgerückt und beseitigten Öl. Im Juli war ein Baum auf eine Terrasse gefallen, dessen Beseitigung war der dritte Einsatz der Heimbacher Abteilung.

461 Dienststunden leisteten die 18 Aktiven, hierzu gehörter auch die Teilnahme an der Gesamtwehrübung. Insgesamt gab es 17 allgemeine Proben und weitere Sonderproben. Jonas Schneider errang das Leistungsabzeichen in Gold und nahm erfolgreich an einem zweiwöchigen Gruppenführerlehrgang teil. Patrick Probst absolvierte den Atemschutz-und einen Maschinistenlehrgang. Nicole Hügle und Oliver Heidenreich nahmen an einer so genannten Heißausbildung für Atemschutzträger teil.

Zusammen mit der Polizei und dem ADAC organisierte die Heimbacher Feuerwehr einen Verkehrssicherheitstag an der Grundschule. Bei Veranstaltungen anderer Vereine waren Mitglieder für Sicherungs- oder Brandwachdienste vor Ort. Aber auch die Kameradschaftspflege kam nicht zu kurz: Der Jahresausflug ins Ötztal war ein Höhepunkt. Gesellige Anlässe prägten das Miteinander der Altersabteilung, sagte Seniorenbetreuer Fritz Groß. Er berichtete vom Seniorennachmittag der Teninger Feuerwehr und vom Kreisseniorennachmittag in Endingen. Groß gab sein Amt ab, neuer Seniorenbetreuer ist Heiner Bleile.

Bürgermeister Heinz Rudolf Hagenacker und Ortsvorsteher Herbert Luckmann wiesen auf die Notwendigkeit der Nachwuchsgewinnung hin. Hier sollten Feuerwehren alle Möglichkeiten nutzen und die Präsenz an den Schulen ausbauen und intensivieren.

Quelle: Badische Zeitung

Zum Seitenanfang