Die Feuerwehrabteilungen sollen sich künftig um den Führungsdienst für Logistik und Kommunikation vor Ort kümmern.

TENINGEN-HEIMBACH. Auch wenn die Feuerwehrabteilung Heimbach mit 16 aktiven Wehrmännern nicht groß ist, zeigte sie sich bei der diesjährigen Hauptversammlung als eine wichtige Stütze zum Schutz der Bevölkerung. Dies wurde von Kommandant Lars Stukenbrock auch unterstrichen, indem er sich für die perfekte Unterstützung beim Großbrand im Teninger Unterdorf bedankte. Zukünftig ist geplant, dass die Heimbacher und Nimburger Wehr zusammen bei einem größeren Einsatz den Führungsdienst für die Logistik und Kommunikation vor Ort übernimmt, sowie als Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige zuständig sein sollen.

Abteilungskommandant Stefan Hügle berichtete von drei Einsätzen, neben dem Großbrand in Teningen auch zwei im eigenen Ortsteil. Daneben gehörten zum Feuerwehralltag 19 Proben und Unterrichtsabende. Zusätzlich hat Pablo Deußer einen Grundausbildungslehrgang absolviert. Matthias Klappich einen Gruppenführer- und Stefan Hügle einen Zugführerlehrgang erfolgreich auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolvieren können. Insgesamt wurden dadurch von der Abteilung Heimbach 418 Dienststunden und jeweils 70 Stunden pro Lehrgang absolviert. Hinzu kommen noch zahlreiche Aufgaben wie zum Beispiel die Absicherung von Veranstaltungen im Ort. Auch die jährliche Gesamtwehrübung mit anschließender Gesamthauptversammlung fand in Heimbach statt. Als Übungsobjekt stand das neue Schloss der Familie von Elverfeldt zur Verfügung. Das Objekt zeigte einige Schwierigkeiten im Bereich der Zufahrt auf, Gerätschaften mussten von der Straße aus zum Brandobjekt getragen werden.

Neben allen feuerwehrtechnischen Aktivitäten kam aber auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz. Tagesausflug, Grillfest und Kameradschaftsabend sowie die Teilnahme an verschiedenen Festlichkeiten im Dorf oder bei den Kollegen aus den Abteilungswehren, gehörten mit zum festen Bestandteil des Dienstplanes. Denn ohne funktionierenden Zusammenhalt würde eine Feuerwehr nicht funktionieren. Leider macht der Rückgang am bürgerlichen Engagement auch nicht vor der Feuerwehr halt. Abteilungskommandant Hügle hofft trotzdem auf eine Steigerung innerhalb der Abteilungswehr, damit die Gefahrenabwehr auch zukünftig in Heimbach gesichert ist.

Auch die Gerätschaftspflege kam nicht zu kurz. So wurden die veralteten Schließanlagen der Feuerwehr Teningen durch ein neues elektronisches System ersetzt. Für beide Fahrzeuge wurde eine Abgasabsauganlage installiert. Weiterhin wurde für jedem Feuerwehrangehörigen der Gesamtwehr ein Poloshirt mit einheitlichem Emblem beschafft und die persönliche Schutzausrüstung ergänzt. Noch während der Versammlung wurden durch Hügle neue Wintermützen verteilt.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker unterstrich die Wichtigkeit der Probenbesuche, die viel Freizeit koste. Darum sei es ihm wichtig, auch ein großes Danke an die Partnerinnen auszusprechen, die das ehrenamtliche Engagement mittragen. Auch Ortsvorsteher Herbert Luckmann zeigte sich beeindruckt von der regen Beteiligung an Weiterbildung und dem enormen Zeitaufwand den die Wehrmänner in ihrer Freizeit für die Feuerwehr aufgebracht haben.

Ehrungen: Als Neumitglied der aktiven Wehr wurde Simon Heidenreich mit einem Handschlag durch Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker aufgenommen. Kommandant Lars Stukenbrock überreichte Andreas Hügle die Urkunde für den erfolgreich absolvierten Maschinistenlehrgang und an Pablo Deußer für die erfolgreiche Grundausbildung. Für einen fehlerlosen Probenbesuch wurden Kai Hügle, Stefan Hügle und Jonas Schneider mit einem Gutschein geehrt.

Mannschaftsstärke der Abteilungswehr: 16 Aktive, elf Seniorenmitglieder, zwei Jugendfeuerwehrangehörige.

Quelle: Badische Zeitung