Abteilung Nimburg 2017

Als zweite Abteilung der späteren Gesamtwehr Teningen wurde im Jahre 1937 die Abteilung Nimburg-Bottingen gegründet. Somit kann Sie im Jahre 2012 ihr 75-jähriges Bestehen feiern.

Die Abteilung verfügt aktuell über drei Fahrzeuge. Ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ist im Ortsteil Bottingen stationiert. Das Löschfahrzeug (LF 8/6) sowie den Mannschaftstransportwagen (MTW) stehen im Nimburger Gerätehaus. Dieser Anbau am ehem. Rathaus wurde im Jahre 2001 von den Mitgliedern in Eigenleistung renoviert.

Der Brandschutz in Nimburg und Bottingen wird von der Abteilung mit Ihren Ortskundigen Mitgliedern sichergestellt, was einen großen Vorteil bietet. Bei größeren Einsätzen erhält Sie Unterstützung aus der Abteilung Teningen.

Führung der Abteilung

Matthias Nahr

Matthias Nahr

  • Abt. Kommandant
Martin Schneider

Martin Schneider

  • stellv. Abt. Kommandant

 

 

News der Abteilung Nimburg-Bottingen


 

Feuerwehr Nimburg-Bottingen bilanziert für 2017 nur zwei Brandeinsätze / Stukenbrock: gute Harmonisierung der Abteilungen.

TENINGEN-NIMBURG. Wer erwartet hatte, dass der Jahresbericht der Feuerwehr Teningen - Abteilung Nimburg-Bottingen für 2017, den Martin Schneider in Vertretung des erkrankten Kommandanten Matthias Nahr am Freitag im Gerätehaus in Nimburg verlas, viel mit Feuer zu tun hatte, musste umdenken. Die meisten Einsätze hatten mit Feuer gar nichts zu tun.

Nur ein kleiner Zimmerbrand in Nimburg, wo die Nimburg-Bottinger Wehr mit einigen Maschinisten bei einer gemeinsamen Übung war, erinnerte an die ursprüngliche Aufgabe der Feuerwehr. Hinzu kam ein Einsatz von 18 Feuerwehrleuten, weil ein Rauchmelder auf einem Kachelofen schmorende Handschuhe als Brand gemeldet hatte. Elf Mal waren die Feuerwehrleute im technischen Einsatz, darunter drei Mal, weil Öl eine Straße zur gefährlichen Rutschbahn machte und vier Mal, weil Äste oder umgefallenen Bäume den Verkehr behinderten. Ein wohl einmaliger Einsatz war der von zwölf Feuerwehrleuten, die 30 Stunden lang eine Straße auf einer Länge von 320 Metern von Maiskörnern befreiten. Ein weiterer Einsatz war die Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Frau.

"Der verstärkte Strukturwandel" gehe weiter sagte Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker. Vor allem mache sich das zahlenmäßige Anwachsen von Stürmen und Hochwasser bemerkbar. Hagenacker sieht jedoch noch weitere neue Aufgaben auf die Feuerwehr zukommen. Auf einen solchen Fall hatte Martin Schneider hingewiesen: Im September war das Festnetz ausgefallen und einige Feuerwehrleute mussten ins Feuerwehrhaus, um über Hörfunk bei Gefahr erreichbar zu sein. Auch die Kontrolle der Dämme bei Hochwasser liege in der Verantwortung der Wehr. Dass die Fortbildung großgeschrieben wird, hatte Schneider im Rechenschaftsbericht dargelegt. Darüber hinaus verwies er auf weitere Zahlenangaben: Demnach besteht die Abteilung derzeit aus 28 Mitgliedern, die im Schnitt 35 Jahre alt sind. Die beiden Frauen der Abteilung haben 2017 mit zwei ihrer männlichen Kollegen das Leistungsabzeichen in Bronze erworben. Christian Bressel erwarb außerdem das Abzeichen in Gold.

Auch hier war das Hochwasser vom Juni der Grund / Bürgermeister Hagenacker: "Gut, dass wir die Feuerwehr haben".

TENINGEN. Von 45 Einsätzen im vergangenen Jahr sprach der Kommandant der Nimburg/Bottinger Feuerwehr, was ein Rekord sei; im Jahr zuvor waren es nur zwölf Alarmierungen. Die hohe Steigerung lag vor allem an 38 Hochwassereinsätzen am 24./25. Juni 2016. Außer mit der Zeit hatten die Feuerwehrleute keine Probleme, haben sie doch einen hohen Ausbildungsstand, worauf der Gesamtkommandant der Teninger Wehren, Lars Stukenbrock, besonders hinwies.

Die aktive Mannschaft hat 28 Angehörige, davon zwei Frauen. Dieses Team hat im vergangenen Jahr 1311 Stunden für Feuerwehrdienst im Einsatz und in der Fortbildung erbracht, was 47 Stunden Bürgerdienst pro Kopf bedeute, wie Kommandant Matthias Nahr bei der sehr gut besuchten Hauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus sagte. Zu den Einsätzen zählte ein Kleinbrand, dazu kamen fünf Gefahrgutseinsätze.

Eigentlich zeigte sich der Kommandant sehr zufrieden mit dem Zustand der Wehr, nur nicht beim "leidigen Thema Probenbesuch". 70 Prozent im Jahre 2016 seien zu wenig. Er definierte als Ziel den schon früher zweimal erreichten Wert von 76 Prozent.

Zwölf Einsätze hatte die Nimburg-Bottinger Feuerwehr.

TENINGEN-NIMBURG. Die Nimburg-Bottinger Feuerwehr rückte 2015 zwölf Mal aus, wie Abteilungskommandant Matthias Nahr berichtete; dazu kamen drei Brandwachen. Das liegt fast im Schnitt, der in den vergangenen fünf Jahren 13 Einsätze im Jahr betrug.

Nahr kam auf 236 Einsatzstunden der Wehr; ein Mehrfaches an Stunden bei Proben und Lehrgängen kommt hinzu. Diese Leistungen wurden insgesamt 26 aktiven Mitgliedern erbracht. Zur Wehr gehören auch drei Jugendliche. Der Kommandant hofft, dass in der Zukunft noch mehr Jugendliche sich wieder für die Feuerwehr interessieren. Die Mannschaftder Nimburg-Bottinger Wehr zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit aus.

Da musste ein Kellerraum ausgepumpt werden, was zwei Mann besorgen konnten; da brannte es aber auch in einem Lagerraum für Chemikalien. Da waren auch Äste auf ein Haus gefallen und Bäume mussten von der Straße entfernt werden. Auch war auf der L 114 ein Motorradfahrer verunglückt. Die Feuerwehr half bei der Absicherung und entfernte auslaufendes Benzin und Öl. Einen Großeinsatz bedeutete die Entfernung einer langen Ölspur von der Carl-Benz-Straße auf der L 114 bis zur Autobahnausfahrt. Einen größeren Einsatz besonderer Art hatten die Feuerwehrleute auf der Straße zwischen Bottingen und Nimburg: auf 50 Metern war flüssiger Hühnermist zu entfernen. Auch zu einer Öffnung einer Wohnungstür wurde die Wehr gerufen.

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