Abteilung Teningen 2017

Zur Gründung der Abteilung Teningen am 17. Juni 1923 folgten damals über 100 Männer dem Aufruf des damaligen Bürgermeisters. In den folgenden Jahren konnte das Spritzenhaus im Rathaus bezogen werden. Die Motorisierung begann in Teningen recht früh. Schon 1942 bekam die Feuerwehr ein "leichtes Löschgruppenfahrzeug" zum Schutz der örtlichen Industrie zugeteilt. 1965 erhielt die Abteilung die erste hydraulisch betriebene Drehleiter im Landkreis Emmendingen, mit einer Steighöhe von 25m.

Der Standort des heutigen Gerätehauses in der Neudorfstraße konnte 1979 bezogen werden. Seit 1981 ist in der Abteilung Teningen der Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises Emmendingen stationiert, der mit seiner Technik im gesamten Kreis und auch darüber hinaus eingesetzt wird.

Seit über 30 Jahren nutzt die Feuerwehr Teningen bereits die Synergien im Bereich der Wartung und Pflege von Geräten und Bekleidung. So ist in Teningen seit 1979 die zentrale Wartung und Pflege von Sondergeräten, Schläuchen und Atemschutzgeräten etabliert.

Mit den sechs in Teningen stationierten Fahrzeugen ist die Abteilung gut für Einsätze im Bereich der größeren technischen Hilfeleistung sowie der Brandbekämpfung gerüstet.

Führung der Abteilung

Thomas Gebhardt

Thomas Gebhardt

  • Abt. Kommandant
Matthias Brupbach

Matthias Brupbach

  • stellv. Abt. Kommandant

 

News der Abteilung Teningen


 

BZ 09.11.2015TENINGEN. 24 Grad im November, daran kann sich keiner der Zuschauer der diesjährigen Hauptübung erinnern. "Es war schon ab und zu schönes Herbstwetter, aber so warm daran kann ich mich nicht erinnern", sagte Ehrenkommandant Bruno Neumann, der die Übung fachkundig für die Zuschauer kommentierte. Neben einigen Gemeinderäten konnte Neumann auch den Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Hermann Jäger begrüßen. Diesmal war das Übungsobjekt das Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Firma Monte Ziego in der Gottlieb Daimler Straße im Gewerbegebiet Rohrlache.

Bei dem Übungsobjekt handelt es sich um einen Gewerbebetrieb zur Produktion von Molkereiprodukten auf deren Rückseite sich eine Biogasanlage und die Energiezentrale des Betriebes befindet. Dort ist auch die Anlieferungsstelle wo die Tankwagen entleert und anschließend gereinigt werden. Angenommen wurde ein LKW-Brand in diesem Bereich bei der Reinigung des Tanks mit erhitzter Kalilauge, verursacht durch einen technischen Defekt. Der Fahrer und zwei Mitarbeiter versuchten noch vergeblich den Brand zu löschen. Einer der Mitarbeiter wird laut Drehbuch beim Versuch die Reinigungsleitung abzuhängen durch die heiße Kalilauge verätzt. In wenigen Minuten kommt es dann zum Vollbrand und das Feuer breitet sich auf die Energiezentrale und die Verbindungsbrücke aus und gefährdet durch die starke Hitzeentwicklung nicht nur die Gärtanks der Biogasanlage, sondern auch droht auch auf das Verwaltungsgebäude überzugreifen.

Eichstetter Feuerwehr probt bei der Herbstübung den Einsatz mit Kollegen aus dem Nachbarkreis Emmendingen.

BZ 27.10.15EICHSTETTEN. Der vermeintliche Brand eines Arbeitsfahrzeuges in den Betriebsräumen der Firma Landtechnik Wiedemann in Eichstetten ist zumindest in einem Wein- und Gemüsedorf ein durchaus mögliches Szenario für eine Herbstübung der Feuerwehr. Durchaus realistisch war auch die Übungsannahme, dass sich das Feuer schnell ausbreitet und auf das Gebäude übergreift.

Da besteht Handlungsbedarf, zumal wenn sich noch ein Mensch in dem Gebäude befindet. Fast gleichzeitig wurde, so das Szenario, noch ein Mitarbeiter bei der Reparatur eines Kartoffelroders unter diesem eingeklemmt und verletzt. So war geboten, Menschen zu retten und unter Atemschutz den Brand zu bekämpfen.

Teningen vor 50 Jahren: Ein Rettungsgerät stahl dem neuen Feuerwehrauto die Schau.

BZ 25.08.151965 war dieses Feuerwehrfahrzeug das Modernste an Technik,
was es auf dem Markt gab. Foto: Armin E. Möller

TENINGEN. So ist es bei der Feuerwehr: Eigentlich wollte die Teninger Feuerwehr ihre neue Drehleiter vorstellen. Doch ein Mann stahl der Anschaffung die Schau. Die Teninger hatten ein für damalige Zeit teures und hochmodernes, kräftig motorisiertes Fahrzeug für mehrere Feuerwehrmänner und den Fahrer angeschafft; das war 1965. Die Feuerwehrleute waren stolz darauf, dass jetzt auch eine dicke B-Leitung mit der motorisch ausfahrbaren Leitung in die Höhe gezogen werden konnte und vom Boden aus lenkbar war. Über ein Seil ließ sich nun der kräftige Wasserstrahl in verschiedene Richtungen lenken, ohne dass wie zuvor Feuerwehrmänner bis in die Leiterspitze klettern mussten.

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