Kreisjugendfeuerwehr Wettkämpfe in Teningen

Kreisjugendfeuerwehr Wettkämpfe in Teningen | Foto: Aribert Rüssel 

TENINGEN (arr). Im Rahmen der Feier zum 90-jährigen Bestehen der Feuerwehrabteilung Teningen fanden am vergangenen Samstag die Kreisfeuerwehrjugend-Wettkämpfe um die Leistungsspanne der Deutschen Jugendfeuerwehr statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich acht Mannschaften, darunter eine Gastmannschaft aus Gaggenau (Landkreis Rastatt) bei der Ludwig-Jahn-Halle, um ihre Leistungen zu messen.

Die Abnahme erfolgte ausschließlich nach den Richtlinien der Deutschen Jugendfeuerwehr. Dabei wurden auch bundeseinheitliche Kriterien in den Disziplinen Löschangriff, Schnelligkeitsübung, Staffellauf über 1500 Meter, Kugelsstoßen und Wissen angwandt. Punkte waren dabei insbesondere die persönliche Haltung, das geschlossene Auftreten, Schnelligkeit und Ausdauer, Körpergewandtheit und feuerwehrtechnisches Wissen und Können sowie eine erfolgversprechende Gemeinschaftsleistung.

Wie immer stand am Anfang der feuerwehrtechnische Teil, bei dem die technische Ausführung und die Schnelligkeit im Vordergrund standen. Kein wunder, dass den Nachwuchskräften die Anspannung förmlich ins Gesicht geschrieben stand. Ein Patzer, eine Unkonzentriertheit konnte die Hoffnungen der gesamten Mannschaft auf eine gute Platzierung zunichtemachen.

HERBOLZHEIM-TUTSCHFELDEN. Bei der 36. Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr im Bürgerhaus in Tutschfelden wurde ein Wechsel an der Spitze vollzogen: Die 68 Delegierten wählten Michael Köpfer zum neuen Kreisjugendwart. Er folgt damit auf Thomas Köhler.

Neben den Delegierten waren die Abteilungskommandanten der zwanzig Feuerwehren im Landkreis Emmendingen, die eigene Jugendfeuerwehren unterhalten, nach Tutschfelden gekommen. Kreisjugendwart Thomas Köhler sprach in seinem Bericht von einem aktiven Jahr. Einer der Schwerpunkte sei die Abnahme der Jugendflamme gewesen. Für ambitionierte Nachwuchsfeuerwehrleute ging es außerdem um die Leistungsspange. Die Zahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr konnte stabil gehalten werden, führte Köhler aus. Allerdings sei im Jahr 2012 eine gewisse Fluktuation zu verzeichnen. Kreisweit traten 85 Jugendliche in die Feuerwehr ein. 53 schieden allerdings wieder aus. 35 konnten in die aktive Wehr übernommen werden. Somit gab es zum Jahresende 391 junge Feuerwehrleute, davon 50 Mädchen – Tendenz steigend. 99 Jugendwarte, Jugendleiter und Betreuer kümmerten sich um den Nachwuchs und leisteten dabei 6107 ehrenamtliche Arbeitsstunden. "Es geht nicht ohne hohen Aufwand", sagte Köhler.

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