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18.01.2018 um 13:43 Uhr BMA - Fa. Graf

Die Bauarbeiten an der Außenfassade des Alten Schlosses in Heimbach sind abgeschlossen.

GH HeimbachTENINGEN-HEIMBACH. Aus Alt mach Neu: Die Bauarbeiten an der Außenfassade des Alten Schlosses in Heimbach sind abgeschlossen. Nach siebenmonatiger Sanierungszeit entstand ein sehenswerter Mittelpunkt innerhalb der Ortschaft. Das Schloss, erbaut im Jahr 1578, ist kein gewöhnliches Haus, sondern dient seit der letzten Renovierung 1984 als Feuerwehrgerätehaus und hat ein Trauzimmer, in dem sich Paare das Ja-Wort geben können. Die Sanierungsarbeiten wurden teurer als vorgesehen – die Kosten lagen bei 130 000 Euro.

An der Straßenseite, der Ostfassade des Gebäudes, mussten der Sockel bis zur Sohle freigelegt und eine mehrlagige Dichtungsbeschichtung aufgetragen werden. Der Außenputz wurde in einer Höhe von zwei Meter komplett erneuert, die Sandsteingewände im Erdgeschoss mussten teilweise freigelegt, ausgebessert und in Teilbereichen erneuert werden. Am Südgiebel wurden der gesamte Außenputz saniert und der Bestand ausgebessert. Auch die Sandsteinabdeckungen am Staffelgiebel, die keine Überstände aufwiesen, wurden komplett erneuert, ebenso die Holzfenster am Südgiebel. Zur Hofseite wurde ein neuer Außenputz in Höhe von zwei Metern angebracht und die Sandsteingewände an den Toren und Fenstern ausgebessert. Am Nordgiebel reichte es aus, die Außenfassade zu reinigen und neu zu streichen.

 

Mit den allgemeinen Arbeiten – wie Fassadenanstrich, Behandlung der Sandsteingewände, Lackierungen der Holzfensterläden und nicht erneuerten Holzfenster und Feuerwehrtore – waren innerörtliche ansässige Firmen betraut. Die Planung übernahm das Architektenbüro Markus Schmidt aus Teningen, für die Abwicklungskoordination waren Daniel Kaltenbach (Ortsbaumeister) und Marco Schmidle (Bauamt) zuständig. Die umfassenden Sanierungsarbeiten mussten unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erfolgen.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker fand lobende Worte bei der Projektvorstellung. Er sieht in dem sanierten Objekt und den damit verbundenen Vorplatz einen kulturellen Mittelpunkt für Heimbach. Damit habe der Ort wieder ein entsprechendes Erscheinungsbild erhalten. Zudem dankte er der Bevölkerung für ihr Verständnis – während der Bauphase war der Verkehr auf der Straße beeinträchtigt.

Auch Heimbachs Ortsvorsteher Herbert Luckmann lobte das Bauergebnis, die Sanierung war ein langgehegter Wunsch des Ortschaftsrates. Schade fand er es, dass die Remise aus Denkmalschutzgründen nicht vergrößert werden konnte – das wäre für die Feuerwehrfahrzeuge von Vorteil gewesen. Außerdem wünschte er sich, dass die Glascontainer einen neuen Platz bekommen könnten, damit der Schlossvorplatz von allen Seiten her einen positiveren Anblick erhalte.

Quelle:Badische Zeitung

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