Letzte Einsätze

24.09.2018 um 11:07 Uhr Öl auf Strasse
23.09.2018 um 20:47 Uhr BMA - Fa. Amcor

Als nicht alle in die Jugendwehr aufgenommen wurden

TENINGEN VOR 50 JAHREN: Die Feuerwehr bekommt eine Fahne – 44 Jahre nach ihrer Gründung / Der Ort war stolz auf seine Wehr.

TENINGEN. Symbole waren wichtig und eine Feuerwehr ohne eigene Fahne wurde bei Festen nicht so recht ernst genommen. Deshalb auch gab die Feuerwehr Teningen 1967 ihre Standarte in Auftrag, eine prächtig bestickte Fahne aus rotem und blauem Samt mit dem Feuerwehrnamen und dem Teninger Wappen: "So wie es sich gehört".

BZ 20.06.2017

Es war die erste Feuerwehrfahne, die es seit der Gründung der Feuerwehr in Teningen im Jahr 1923 überhaupt gegeben hat. So etwas einfach im Spritzenhaus abzustellen und bei Bedarf herauszuholen, das war unvorstellbar. Der Ort war stolz auf seine Feuerwehrleute und das musste auch demonstriert werden. Entsprechend wurde die Übergabe der neuen Fahne an den Fähnrich der Feuerwehr – stellvertretend für die gesamte Mannschaft – in der Jahnhalle ganz groß gefeiert. Musik- und Gesangsvereine traten auf und der Fanfarenzug stimmte auf die Fahnenübergabe ein, Feuerwehrkapellen spielten Tanzmusik. Die Turner des TUS Teningen trugen mit Akrobatik zum Programm bei und auch die Landjugend beteiligte sich am Fest.

Schon die Anfahrt war ein Problem

Die Hauptübung der Feuerwehr zeigte, welche Herausforderungen beengte Straßenverhältnisse darstellen. 

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Schnelle Verfügbarkeit, vielseitig qualifizierte Einsatzkräfte sowie eine umfangreiche technische Ausstattungen und die Fähigkeit, diese und die Einsatzsituationen zu beherrschen, verlangen den Freiwilligen der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisatoren ständige Weiterbildungsbereitschaft ab. Am Samstagnachmittag war Hauptübung der Gesamtwehr Teningen gemeinsam mit dem DRK-Sanitätsdienst des Ortsvereins Teningen.

Hohe Kompetenz und hohe Belastung

Das Notfallsystem funktioniert nur, weil Freiwillige rund um die Uhr bereit sind zu helfen.

BZ 25.04.17 1TENINGEN-KÖNDRINGEN. Die Feuerwehr ist für viele eine Selbstverständlichkeit wie eine kommunale Dienstleistung, sagte Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock in der Hauptversammlung der Gesamtwehr Teningen. Vielen Bürgern sei nicht bewusst, dass der überwiegende Teil des Notfallsystems nur Bestand hat, weil sich ehrenamtliche und freiwillige Helfer und Helferinnen verpflichtet haben, rund um die Uhr im Notfall zu helfen.

Stukenbrock hatte berichtet, dass die Zahl der Aktiven leicht gesunken war. Das hat mit sechs Übertritten in die Altersmannschaft zu tun, aber auch damit, dass stärker als früher auf die ordnungsgemäße Teilnahme am Übungsdienst geachtet werde. Das ist unerlässlich, da sich die Feuerwehr extremen Herausforderungen stellen muss. So wie beim Unwetter im vergangenen Juni, wo es galt, innerhalb kurzer Zeit 123 Einsätze zu bewältigen.

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