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Die Feuerwehr Teningen besteht seit 1975 aus den Abteilungen Teningen, Köndringen, Heimbach sowie Nimburg-Bottingen.

Letzte Einsätze

10.08.2020 um 15:39 Uhr Person in Aufzug
08.08.2020 um 17:37 Uhr Türöffnung - Person in Not
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Warnung

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24 Stunden in Bereitschaft

Feuerwehr Teningen muss mit Situationen zurechtkommen, die viele nur aus dem Fernsehen kennen.

TENINGEN. Obwohl insbesondere zwei Ereignisse die Feuerwehrabteilung Teningen besonders beanspruchte, sprach Abteilungskommandant Thomas Gebhardt von einem Jahr ohne größere Herausforderungen. Aber: "Es zeigte sich zu Beginn des Jahres, dass wir zu jeder Uhrzeit bei Tag und Nacht mit Situationen rechnen müssen, die manche nur aus den Nachrichten im Fernsehen kennen", sagte Gebhardt.

Gemeint war ein tragischer Unfall im März mit einem Toten auf der A5, bei dem Kameraden des DRK Ortsvereins betroffen waren, und die Bergung einer Leiche aus dem Nimburger Baggersee. Vor allem für einige junge Einsatzkräfte war dies der erste Kontakt mit einem Toten. "Es dauerte bei einigen länger, bei anderen kürzer, dies zu verarbeiten", so Gebhardt. Dabei zeige sich aber auch, was hinter der ehrenamtlichen Verantwortung stecke.

Das dokumentiere sich auch in den 51 Einsätzen. Angefangen bei der Bekämpfung von Umweltschäden, wie Gewässerverunreinigung durch ausgelaufenes Heizöl, der Befreiung einer Person aus einem stehen gebliebenen Fahrstuhl, bei Verkehrsunfällen bis zu den Brandeinsätzen und der Bergung einer Leiche, umfasste das Einsatzspektrum eine Vielzahl an unterschiedlichsten Feuerwehreinsätzen, denen sich die Teninger Abteilung im 24 Stunden Bereitschaftsdienst stellte.

Ein ruhiges Jahr für die Heimbacher Feuerwehr

Die Abteilung hatte 2017 drei Einsätze / Viel Zeit für Ausbildung.

TENINGEN-HEIMBACH. In der Jahreshauptversammlung der Heimbacher Feuerwehr äußerte Abteilungskommandant Stefan Hügle Kritik am durchschnittlichen Probenbesuch: Die Anwesenheitsquote lag bei 73 Prozent. "Das ist verbesserungswürdig", sagte er. Lob hingegen gab es für Nicole Hügle – sie besuchte alle Proben. Frauenpower wie der Kommandant anmerkte.

Die Abteilung blickte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurück, nur drei Mal rückte die Wehr aus. Allgemein sei es aber schwierig, von einem ruhigen Jahr zu sprechen, sagte der Kommandant: Er spielte auf Weiter- und Ausbildungsstunden in Form von Übungen und Lehrgängen an, die die Mitglieder absolvieren müssen. Im Februar 2017 hatte die Leitstelle die Heimbacher mit den Worten "Unklare Rauchentwicklung, gegebenenfalls Person in Gebäude" alarmiert. Die Abteilungen Heimbach, Köndringen und Teningen waren ausgerückt. Bei diesem Alarm könnte es um Menschenleben gehen. Daher seien mehrere Abteilungen ausgerückt, auch wenn der Grund nur ein angebranntes Essen gewesen war, erklärte Hügle. Im Juli hatten waren die Heimbacher zu einem Verkehrsunfall am Kenzelberg ausgerückt und beseitigten Öl. Im Juli war ein Baum auf eine Terrasse gefallen, dessen Beseitigung war der dritte Einsatz der Heimbacher Abteilung.

Die technische Hilfe nimmt weiter zu

Feuerwehr Nimburg-Bottingen bilanziert für 2017 nur zwei Brandeinsätze / Stukenbrock: gute Harmonisierung der Abteilungen.

TENINGEN-NIMBURG. Wer erwartet hatte, dass der Jahresbericht der Feuerwehr Teningen - Abteilung Nimburg-Bottingen für 2017, den Martin Schneider in Vertretung des erkrankten Kommandanten Matthias Nahr am Freitag im Gerätehaus in Nimburg verlas, viel mit Feuer zu tun hatte, musste umdenken. Die meisten Einsätze hatten mit Feuer gar nichts zu tun.

Nur ein kleiner Zimmerbrand in Nimburg, wo die Nimburg-Bottinger Wehr mit einigen Maschinisten bei einer gemeinsamen Übung war, erinnerte an die ursprüngliche Aufgabe der Feuerwehr. Hinzu kam ein Einsatz von 18 Feuerwehrleuten, weil ein Rauchmelder auf einem Kachelofen schmorende Handschuhe als Brand gemeldet hatte. Elf Mal waren die Feuerwehrleute im technischen Einsatz, darunter drei Mal, weil Öl eine Straße zur gefährlichen Rutschbahn machte und vier Mal, weil Äste oder umgefallenen Bäume den Verkehr behinderten. Ein wohl einmaliger Einsatz war der von zwölf Feuerwehrleuten, die 30 Stunden lang eine Straße auf einer Länge von 320 Metern von Maiskörnern befreiten. Ein weiterer Einsatz war die Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Frau.

"Der verstärkte Strukturwandel" gehe weiter sagte Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker. Vor allem mache sich das zahlenmäßige Anwachsen von Stürmen und Hochwasser bemerkbar. Hagenacker sieht jedoch noch weitere neue Aufgaben auf die Feuerwehr zukommen. Auf einen solchen Fall hatte Martin Schneider hingewiesen: Im September war das Festnetz ausgefallen und einige Feuerwehrleute mussten ins Feuerwehrhaus, um über Hörfunk bei Gefahr erreichbar zu sein. Auch die Kontrolle der Dämme bei Hochwasser liege in der Verantwortung der Wehr. Dass die Fortbildung großgeschrieben wird, hatte Schneider im Rechenschaftsbericht dargelegt. Darüber hinaus verwies er auf weitere Zahlenangaben: Demnach besteht die Abteilung derzeit aus 28 Mitgliedern, die im Schnitt 35 Jahre alt sind. Die beiden Frauen der Abteilung haben 2017 mit zwei ihrer männlichen Kollegen das Leistungsabzeichen in Bronze erworben. Christian Bressel erwarb außerdem das Abzeichen in Gold.

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