Letzte Einsätze

13.07.2018 um 17:30 Uhr Sicherheitswachdienst
12.07.2018 um 14:36 Uhr Vegetationsbrand

"Gut zu wissen, dass ihr da seid"

Das Hochwasser hatte der Köndringer Feuerwehr ein arbeitsreiches Jahr beschert – trotzdem blieb Zeit für Hilfe bei Veranstaltungen.

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Auf die Köndringer Feuerwehr ist Verlass, das bestätigte nicht nur Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker, auch Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock sprach seine hohe Anerkennung bei der Hauptversammlung der Abteilungswehr aus. Insbesondere der Einsatz beim Juni Hochwasser brachte der Köndringer Feuerwehr viel Lob und Wertschätzung ein.

Diese Feststellung belegte auch der Bericht von Kommandant Claus Huber, der aus Krankheitsgründen nicht dabei war. Mit zehn Einsätzen galt das Jahr 2016 nach seinem Bericht im allgemeinen als ein ruhiges Jahr, jedoch stimmt diese Statistik so nicht: Allein beim Junihochwasser wurden 50 Einsatzstellen mit einer Einsatzzeit von 16 Stunden abgearbeitet. Galt es doch nicht nur, die Wohnungen und Keller leer zu pumpen, sondern auch die Straßen zu reinigen.

Angefangen hatte das Einsatzjahr bereits am 8. Januar, als nach einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der B3 auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen wurden. Im Mai unterstützten die Köndringer die Teninger Feuerwehr bei einem Kellerbrand in der Seniorenanlage an der Rheinstraße. Dazu sagte Gesamtwehrkommandant Stukenbrock: "Gut zu wissen, dass ihr da seid und in kürzester Zeit zur Verfügung steht, denn so etwas hätte auch anders ausgehen können und dann braucht man jede Einsatzkraft!"

Heimbacher Feuerwehr hat Wechsel im Abteilungskommando gut vollzogen

Die Heimbacher Feuerwehr hat den Wechsel im Abteilungskommando gut vollzogen.

BZ_17-01-17TENINGEN-HEIMBACH. Den Sprung ins kalte Wasser hat Stefan Hügle nach einem Jahr als neuer Abteilungskommandant der Feuerwehrabteilung Heimbach mit Bravour bestanden. Das bestätigten ihm Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock, Ortsvorsteher Herbert Luckmann und Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker bei der ersten von ihm geleiteten Hauptversammlung. "Ihr seid ein gutes Team, die Kameradschaft, die Motivation und Ausbildung stimmt, man kann sich voll und ganz auf Euch verlassen", lobte Stukenbrock.

Mit drei Einsätzen war das vergangene Jahr nicht gerade spektakulär. Dennoch zeigte sich einmal mehr nach einem extremen Starkregen Ende Juni, dass es plötzlich zu Situationen kommen kann, bei denen man über jede Einsatzkraft froh ist. Immerhin standen so der Gesamtwehr elf Einsatzkräfte und vor allem auch feuerwehrtechnische Gerätschaft zusätzlich zur Verfügung, die bei insgesamt 148 Einsatzstunden und 51 Einsatzstellen eingesetzt werden konnten.

Gegen Hühnermist und Chemiebrand

Zwölf Einsätze hatte die Nimburg-Bottinger Feuerwehr.

TENINGEN-NIMBURG. Die Nimburg-Bottinger Feuerwehr rückte 2015 zwölf Mal aus, wie Abteilungskommandant Matthias Nahr berichtete; dazu kamen drei Brandwachen. Das liegt fast im Schnitt, der in den vergangenen fünf Jahren 13 Einsätze im Jahr betrug.

Nahr kam auf 236 Einsatzstunden der Wehr; ein Mehrfaches an Stunden bei Proben und Lehrgängen kommt hinzu. Diese Leistungen wurden insgesamt 26 aktiven Mitgliedern erbracht. Zur Wehr gehören auch drei Jugendliche. Der Kommandant hofft, dass in der Zukunft noch mehr Jugendliche sich wieder für die Feuerwehr interessieren. Die Mannschaftder Nimburg-Bottinger Wehr zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit aus.

Da musste ein Kellerraum ausgepumpt werden, was zwei Mann besorgen konnten; da brannte es aber auch in einem Lagerraum für Chemikalien. Da waren auch Äste auf ein Haus gefallen und Bäume mussten von der Straße entfernt werden. Auch war auf der L 114 ein Motorradfahrer verunglückt. Die Feuerwehr half bei der Absicherung und entfernte auslaufendes Benzin und Öl. Einen Großeinsatz bedeutete die Entfernung einer langen Ölspur von der Carl-Benz-Straße auf der L 114 bis zur Autobahnausfahrt. Einen größeren Einsatz besonderer Art hatten die Feuerwehrleute auf der Straße zwischen Bottingen und Nimburg: auf 50 Metern war flüssiger Hühnermist zu entfernen. Auch zu einer Öffnung einer Wohnungstür wurde die Wehr gerufen.

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