Letzte Einsätze

16.03.2019 um 11:08 Uhr Verkehrsunfall
12.03.2019 um 17:00 Uhr verletzter Storch

Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen in Köndringen

Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe für Kreisbrandmeister-Stellvertreter Karl Weiß - 1.714 aktive Feuerwehrmänner und -Frauen bei den Feuerwehren im Landkreis - Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen in Köndringen.

Landesbranddirektor Karsten Homrighausen

Voll besetzt war am Abend die Köndringer Winzerhalle bei der Hauptversammlung der Kreisfeuerwehrverbands Emmendingen. In seinem Jahresbericht verzeichnete Kreisfeuerwehrverband-Vorsitzender und Kreisbrandmeister Jörg Berger 1.714 aktive Feuerwehrmänner und -Frauen bei den Feuerwehren im Landkreis. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Anstieg von 24 Aktiven.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe des Landes Baden-Württemberg wurde Kreisbrandmeister-Stellvertreter Karl Weiß (Stadtbrandmeister Kenzingen) geehrt. Die Verdienstmedaille überreichte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker, Landrat Hanno Hurth, Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner und Bezirksbrandmeister Adrian Wibel sprachen Grußworte. In ihrer Funktion als Vertreterin der Städte und Gemeinden leitete die Kreisvorsitzende der Bürgermeister Hannelore Reinbold-Mench (Freiamt) die Entlastung des Gesamtvorstandes. Diese wurde einstimmig erteilt.

Den Veranstaltungs-Auftakt machte der Spielmanns- und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Teningen Abteilung Köndringen. Begleitet von zwei Dudelsack-Spielern gab es eine gelungene musikalische Einleitung.

Immer mehr beansprucht

113 Arbeitsstunden entfielen auf jeden Feuerwehraktiven / Gedanken zur Nachwuchsgewinnung.

BZ 31.01.17TENINGEN. Grundsätzliche Gedanken zum Anspruchsdenken und zur Nachwuchsgewinnung stellte das neue Führungsduo unter Abteilungskommandant Thomas Gebhardt und seinem Stellvertreter Matthias Brupbach in den Mittelpunkt der Hauptversammlung der Abteilungswehr Teningen. Noch spielen die Personalsorgen eine untergeordnete Rolle, denn die Gesamtwehr ist dank der Ortswehren personell noch gut aufgestellt. Dennoch gilt es nach Meinung des neuen Führungsteams, sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, bevor aus einem kleinen Strohfeuer ein Flächenbrand wird.

"Das Problem für uns ist, wir werden nicht mehr Leute, aber als Dienstleiter immer mehr in Anspruch genommen", sagte Gebhardt. Die Altersstruktur erschwere die Anwerbung: Inder Gesamtgemeinde seien gerade mal 12,6 Prozent zwischen 18 bis 30 Jahren alt, zwischen 30 und 40 Jahren nur 10,7 Prozent.

Nicht nur deswegen sind die Ortsteilwehren wichtig. Denn nicht nur in Köndringen waren die Einsatzkräfte gefordert, auch in Teningen und Nimburg war tatkräftige Hilfe angesagt. Es war mit 16 Stunden Dauereinsatz, einer der längsten Einsätze, der den Einsatzkräften einiges abverlangte. Die Zusammenarbeit funktioniert auch überörtlich: Im Januar war die Teninger Wehr zur Unterstützung eines Wohnungs- und Gebäudebrandes in Emmendingen alarmiert. Im März kam zum ersten Mal der neue Gerätewagen Gefahrgut zum Einsatz, der sich besonders bei Einsätzen auf der Autobahn bewährt – wenn nicht gar, wie im Juli in Riegel, fünf Feuerwehren gefordert sind, um einen bei Riegel in Brand geratenen Tanklastzug zu löschen.

"Gut zu wissen, dass ihr da seid"

Das Hochwasser hatte der Köndringer Feuerwehr ein arbeitsreiches Jahr beschert – trotzdem blieb Zeit für Hilfe bei Veranstaltungen.

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Auf die Köndringer Feuerwehr ist Verlass, das bestätigte nicht nur Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker, auch Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock sprach seine hohe Anerkennung bei der Hauptversammlung der Abteilungswehr aus. Insbesondere der Einsatz beim Juni Hochwasser brachte der Köndringer Feuerwehr viel Lob und Wertschätzung ein.

Diese Feststellung belegte auch der Bericht von Kommandant Claus Huber, der aus Krankheitsgründen nicht dabei war. Mit zehn Einsätzen galt das Jahr 2016 nach seinem Bericht im allgemeinen als ein ruhiges Jahr, jedoch stimmt diese Statistik so nicht: Allein beim Junihochwasser wurden 50 Einsatzstellen mit einer Einsatzzeit von 16 Stunden abgearbeitet. Galt es doch nicht nur, die Wohnungen und Keller leer zu pumpen, sondern auch die Straßen zu reinigen.

Angefangen hatte das Einsatzjahr bereits am 8. Januar, als nach einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der B3 auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen wurden. Im Mai unterstützten die Köndringer die Teninger Feuerwehr bei einem Kellerbrand in der Seniorenanlage an der Rheinstraße. Dazu sagte Gesamtwehrkommandant Stukenbrock: "Gut zu wissen, dass ihr da seid und in kürzester Zeit zur Verfügung steht, denn so etwas hätte auch anders ausgehen können und dann braucht man jede Einsatzkraft!"

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