Letzte Einsätze

13.07.2018 um 17:30 Uhr Sicherheitswachdienst
12.07.2018 um 14:36 Uhr Vegetationsbrand

24 Stunden in Bereitschaft

Feuerwehr Teningen muss mit Situationen zurechtkommen, die viele nur aus dem Fernsehen kennen.

TENINGEN. Obwohl insbesondere zwei Ereignisse die Feuerwehrabteilung Teningen besonders beanspruchte, sprach Abteilungskommandant Thomas Gebhardt von einem Jahr ohne größere Herausforderungen. Aber: "Es zeigte sich zu Beginn des Jahres, dass wir zu jeder Uhrzeit bei Tag und Nacht mit Situationen rechnen müssen, die manche nur aus den Nachrichten im Fernsehen kennen", sagte Gebhardt.

Gemeint war ein tragischer Unfall im März mit einem Toten auf der A5, bei dem Kameraden des DRK Ortsvereins betroffen waren, und die Bergung einer Leiche aus dem Nimburger Baggersee. Vor allem für einige junge Einsatzkräfte war dies der erste Kontakt mit einem Toten. "Es dauerte bei einigen länger, bei anderen kürzer, dies zu verarbeiten", so Gebhardt. Dabei zeige sich aber auch, was hinter der ehrenamtlichen Verantwortung stecke.

Das dokumentiere sich auch in den 51 Einsätzen. Angefangen bei der Bekämpfung von Umweltschäden, wie Gewässerverunreinigung durch ausgelaufenes Heizöl, der Befreiung einer Person aus einem stehen gebliebenen Fahrstuhl, bei Verkehrsunfällen bis zu den Brandeinsätzen und der Bergung einer Leiche, umfasste das Einsatzspektrum eine Vielzahl an unterschiedlichsten Feuerwehreinsätzen, denen sich die Teninger Abteilung im 24 Stunden Bereitschaftsdienst stellte.

"Da stimmt alles, da läuft was und da klappt alles"

Viel Lob für die Abteilungsfeuerwehr von Köndringen / Zahl der Einsätze hat sich von 2016 auf 2017 verdoppelt. 

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Abteilungskommandant Claus Huber der Köndringer Feuerwehr vermittelte bei der Hauptversammlung einen eindrucksvollen Einblick in das Feuerwehrjahr. Seine Bilanz verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig eine Ortswehr ist. So wurde die Köndringer Feuerwehr 20 Mal alarmiert – das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 100 Prozent. Die Einsätze unterteilten sich in elf Brandeinsätze und neun technische Hilfeleistungen. Seinem Bericht waren allerdings nicht nur die 350 Einsatzstunden zu entnehmen, sondern auch eine Vielzahl an Ausbildungs- und Übungseinheiten, die jeder der Aktiven darüber hinaus noch leistete.

Ein ruhiges Jahr für die Heimbacher Feuerwehr

Die Abteilung hatte 2017 drei Einsätze / Viel Zeit für Ausbildung.

TENINGEN-HEIMBACH. In der Jahreshauptversammlung der Heimbacher Feuerwehr äußerte Abteilungskommandant Stefan Hügle Kritik am durchschnittlichen Probenbesuch: Die Anwesenheitsquote lag bei 73 Prozent. "Das ist verbesserungswürdig", sagte er. Lob hingegen gab es für Nicole Hügle – sie besuchte alle Proben. Frauenpower wie der Kommandant anmerkte.

Die Abteilung blickte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurück, nur drei Mal rückte die Wehr aus. Allgemein sei es aber schwierig, von einem ruhigen Jahr zu sprechen, sagte der Kommandant: Er spielte auf Weiter- und Ausbildungsstunden in Form von Übungen und Lehrgängen an, die die Mitglieder absolvieren müssen. Im Februar 2017 hatte die Leitstelle die Heimbacher mit den Worten "Unklare Rauchentwicklung, gegebenenfalls Person in Gebäude" alarmiert. Die Abteilungen Heimbach, Köndringen und Teningen waren ausgerückt. Bei diesem Alarm könnte es um Menschenleben gehen. Daher seien mehrere Abteilungen ausgerückt, auch wenn der Grund nur ein angebranntes Essen gewesen war, erklärte Hügle. Im Juli hatten waren die Heimbacher zu einem Verkehrsunfall am Kenzelberg ausgerückt und beseitigten Öl. Im Juli war ein Baum auf eine Terrasse gefallen, dessen Beseitigung war der dritte Einsatz der Heimbacher Abteilung.

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