Letzte Einsätze

24.09.2018 um 11:07 Uhr Öl auf Strasse
23.09.2018 um 20:47 Uhr BMA - Fa. Amcor

Ein ruhiges Jahr für die Heimbacher Feuerwehr

Die Abteilung hatte 2017 drei Einsätze / Viel Zeit für Ausbildung.

TENINGEN-HEIMBACH. In der Jahreshauptversammlung der Heimbacher Feuerwehr äußerte Abteilungskommandant Stefan Hügle Kritik am durchschnittlichen Probenbesuch: Die Anwesenheitsquote lag bei 73 Prozent. "Das ist verbesserungswürdig", sagte er. Lob hingegen gab es für Nicole Hügle – sie besuchte alle Proben. Frauenpower wie der Kommandant anmerkte.

Die Abteilung blickte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurück, nur drei Mal rückte die Wehr aus. Allgemein sei es aber schwierig, von einem ruhigen Jahr zu sprechen, sagte der Kommandant: Er spielte auf Weiter- und Ausbildungsstunden in Form von Übungen und Lehrgängen an, die die Mitglieder absolvieren müssen. Im Februar 2017 hatte die Leitstelle die Heimbacher mit den Worten "Unklare Rauchentwicklung, gegebenenfalls Person in Gebäude" alarmiert. Die Abteilungen Heimbach, Köndringen und Teningen waren ausgerückt. Bei diesem Alarm könnte es um Menschenleben gehen. Daher seien mehrere Abteilungen ausgerückt, auch wenn der Grund nur ein angebranntes Essen gewesen war, erklärte Hügle. Im Juli hatten waren die Heimbacher zu einem Verkehrsunfall am Kenzelberg ausgerückt und beseitigten Öl. Im Juli war ein Baum auf eine Terrasse gefallen, dessen Beseitigung war der dritte Einsatz der Heimbacher Abteilung.

Die technische Hilfe nimmt weiter zu

Feuerwehr Nimburg-Bottingen bilanziert für 2017 nur zwei Brandeinsätze / Stukenbrock: gute Harmonisierung der Abteilungen.

TENINGEN-NIMBURG. Wer erwartet hatte, dass der Jahresbericht der Feuerwehr Teningen - Abteilung Nimburg-Bottingen für 2017, den Martin Schneider in Vertretung des erkrankten Kommandanten Matthias Nahr am Freitag im Gerätehaus in Nimburg verlas, viel mit Feuer zu tun hatte, musste umdenken. Die meisten Einsätze hatten mit Feuer gar nichts zu tun.

Nur ein kleiner Zimmerbrand in Nimburg, wo die Nimburg-Bottinger Wehr mit einigen Maschinisten bei einer gemeinsamen Übung war, erinnerte an die ursprüngliche Aufgabe der Feuerwehr. Hinzu kam ein Einsatz von 18 Feuerwehrleuten, weil ein Rauchmelder auf einem Kachelofen schmorende Handschuhe als Brand gemeldet hatte. Elf Mal waren die Feuerwehrleute im technischen Einsatz, darunter drei Mal, weil Öl eine Straße zur gefährlichen Rutschbahn machte und vier Mal, weil Äste oder umgefallenen Bäume den Verkehr behinderten. Ein wohl einmaliger Einsatz war der von zwölf Feuerwehrleuten, die 30 Stunden lang eine Straße auf einer Länge von 320 Metern von Maiskörnern befreiten. Ein weiterer Einsatz war die Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Frau.

"Der verstärkte Strukturwandel" gehe weiter sagte Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker. Vor allem mache sich das zahlenmäßige Anwachsen von Stürmen und Hochwasser bemerkbar. Hagenacker sieht jedoch noch weitere neue Aufgaben auf die Feuerwehr zukommen. Auf einen solchen Fall hatte Martin Schneider hingewiesen: Im September war das Festnetz ausgefallen und einige Feuerwehrleute mussten ins Feuerwehrhaus, um über Hörfunk bei Gefahr erreichbar zu sein. Auch die Kontrolle der Dämme bei Hochwasser liege in der Verantwortung der Wehr. Dass die Fortbildung großgeschrieben wird, hatte Schneider im Rechenschaftsbericht dargelegt. Darüber hinaus verwies er auf weitere Zahlenangaben: Demnach besteht die Abteilung derzeit aus 28 Mitgliedern, die im Schnitt 35 Jahre alt sind. Die beiden Frauen der Abteilung haben 2017 mit zwei ihrer männlichen Kollegen das Leistungsabzeichen in Bronze erworben. Christian Bressel erwarb außerdem das Abzeichen in Gold.

Brandszenario mit Schweißgerät

Die Feuerwehr Teningen hielt am Samstag ihre Hauptübung ab.

BZ 07.11.2017TENINGEN. Ein Brand, ausgelöst durch ein Schweißgerät beim Umbau des Teninger Rathaus und eine starke Rauchentwicklung rund um das Gebäude: Das war das Übungsszenario, das die Feuerwehrabteilung Teningen mit der Sanitätsbereitschaft des DRK Ortsvereins am Samstag zu bewältigen hatte.

Gäbe es die freiwilligen Hilfsorganisationen in Deutschland nicht, wäre es bei Unfällen, Katastrophen und Bränden schlecht um die Sicherheit der Bürger bestellt. 1,7 Millionen Menschen engagieren sich fast alle ehrenamtlich. Ohne sie wäre solch ein umfassendes Schutz-, Rettungs- und Hilfsangebot nicht möglich. Wäre das Angebot berufsmäßig und 24-stündig, würden die Kosten ins unermessliche steigen. Die meisten Gemeinden könnten sich solche Berufswehren nicht leisten. Die Folge wäre, dass nur größere Städte eine Berufswehr hätten – mit entsprechend langem Anfahrtsweg.

Um rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr auf Notfälle reagieren zu können, halten die Wehren einmal im Jahr eine Hauptübung ab. Sie stellt ein Spiegelbild des Leistungsvermögen dar, so wie am Samstag die Hauptübung der Feuerwehrabteilung Teningen mit der Sanitätsbereitschaft des DRK Ortsvereins Teningen.

Seite 3 von 23

Zum Seitenanfang