Letzte Einsätze

24.09.2018 um 11:07 Uhr Öl auf Strasse
23.09.2018 um 20:47 Uhr BMA - Fa. Amcor

75 Jahre Abteilung Nimburg - Bottingen


TENINGEN-NIMBURG. Mit einem umfangreichen Festprogramm feierte die Feuerwehr Nimburg-Bottingen am Wochenende ihr 75-jähriges Bestehen. Nach dem Vatertagshock setzte sich das Programm am Samstag mit den Leistungswettkämpfen und dem Festbankett am Abend sowie am Sonntag mit einem Festgottesdienst, Frühschoppenkonzert, einer Schauübung der Jugendfeuerwehr und der Abteilung Teningen, einem Löschwasserrennen und der Ausgabe der Leistungsabzeichen fort.

Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgten sowohl der Spielmanns- und Musikzug der Feuerwehr Köndringen wie der Musikverein Nimburg-Bottingen und der gemischte Chor des Nimburger Gesangverein. Neben den feuerwehrtechnischen Vorführungen und den Leistungswettkämpfen war es insbesondere das Festbankett, das nicht nur das Interesse der Ehrengäste und Vertreter der Wehren aus Nachbargemeinden weckte. Leider hielt sich der Besuch der Nimburger entgegen aller Gepflogenheiten in Grenzen.

 

500 Einsatzkräfte proben die Mehrfach-Katastrophe

Was ist da los im Landkreis Emmendingen? Martinshörner überall, Großeinsätze in Sexau, Denzlingen und Elzach? Nein. Es ist eine Übung im XXL-Format – unangekündigt und an mehreren Schauplätzen gleichzeitig.

Nach Auskunft von Ulrich Spitzmüller, dem Sprecher des Emmendinger Landratsamtes, begann die unangekündigte Katastrophenschutzübung des Landkreises am frühen Dienstagabend. Sie sollte dem Zweck dienen, die Einsatzkräfte für den Fall zu schulen, dass sich in der Region mehrere Unfälle und Katastrophen auf einmal ereignen. Etwa 500 Helferinnen und Helfer seien am Abend im Übungseinsatz, erklärte Spitzmüller weiter – und zählte auf, wer alles beteiligt war: Feuerwehren aus allen 24 Orten des Landkreises, das Rote Kreuz, die Bergwacht, das Technische Hilfswerk, die DLRG, die Polizei und die Bundeswehr.

Messen, Abdichten und Umpumpen

Am vergangenen Samstag fand erstmals ein gemeinsamer Ausbildungstag für die ABC-Züge des Landkreises Emmendingenstatt. Unter der Leitung des Teninger Kommandanten Lars Stukenbrock konnten die 60 Teilnehmer aus Emmendingen, Kenzingen, Waldkirch und Teningen ihr theoretisches und praktisches Wissen weiter vertiefen. Den übenden Feuerwehrleutenstanden dazu mehrere Ausbildungsstationen mit den Schwerpunkten Messen, Abdichten, Auffangen, Umpumpen und Dekontamination zur Verfügung.Die Bilanz dieser Fortbildung fiel bei allen Teilnehmern positiv aus. Gerade jüngere Kameraden konnten dadurch neuesWissen mit in die Praxis nehmen. Zudem gewannen alle Beteiligten wieder einen Überblick über den aktuellen Ausrüstungsstand der ABC-Züge des Landkreises.Neben den jeweiligen Kommandanten der übenden Feuerwehren machte auch Kreisbrandmeister Jörg Berger sich einBild vom Ausbildungstag. Er dankte der Feuerwehr Teningenfür die sehr gute Organisation, und betonte, wie wichtig es sei,sich auch in diesem Bereich der Feuerwehrarbeit regelmäßigfortzubilden, habe das Zugunglück in Müllheim wieder gezeigt, und es muss jederzeit wieder mit einem solchen Ereignisgerechnet werden.

 

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