Letzte Einsätze

13.07.2018 um 17:30 Uhr Sicherheitswachdienst
12.07.2018 um 14:36 Uhr Vegetationsbrand

500 Einsatzkräfte proben die Mehrfach-Katastrophe

Was ist da los im Landkreis Emmendingen? Martinshörner überall, Großeinsätze in Sexau, Denzlingen und Elzach? Nein. Es ist eine Übung im XXL-Format – unangekündigt und an mehreren Schauplätzen gleichzeitig.

Nach Auskunft von Ulrich Spitzmüller, dem Sprecher des Emmendinger Landratsamtes, begann die unangekündigte Katastrophenschutzübung des Landkreises am frühen Dienstagabend. Sie sollte dem Zweck dienen, die Einsatzkräfte für den Fall zu schulen, dass sich in der Region mehrere Unfälle und Katastrophen auf einmal ereignen. Etwa 500 Helferinnen und Helfer seien am Abend im Übungseinsatz, erklärte Spitzmüller weiter – und zählte auf, wer alles beteiligt war: Feuerwehren aus allen 24 Orten des Landkreises, das Rote Kreuz, die Bergwacht, das Technische Hilfswerk, die DLRG, die Polizei und die Bundeswehr.

Messen, Abdichten und Umpumpen

Am vergangenen Samstag fand erstmals ein gemeinsamer Ausbildungstag für die ABC-Züge des Landkreises Emmendingenstatt. Unter der Leitung des Teninger Kommandanten Lars Stukenbrock konnten die 60 Teilnehmer aus Emmendingen, Kenzingen, Waldkirch und Teningen ihr theoretisches und praktisches Wissen weiter vertiefen. Den übenden Feuerwehrleutenstanden dazu mehrere Ausbildungsstationen mit den Schwerpunkten Messen, Abdichten, Auffangen, Umpumpen und Dekontamination zur Verfügung.Die Bilanz dieser Fortbildung fiel bei allen Teilnehmern positiv aus. Gerade jüngere Kameraden konnten dadurch neuesWissen mit in die Praxis nehmen. Zudem gewannen alle Beteiligten wieder einen Überblick über den aktuellen Ausrüstungsstand der ABC-Züge des Landkreises.Neben den jeweiligen Kommandanten der übenden Feuerwehren machte auch Kreisbrandmeister Jörg Berger sich einBild vom Ausbildungstag. Er dankte der Feuerwehr Teningenfür die sehr gute Organisation, und betonte, wie wichtig es sei,sich auch in diesem Bereich der Feuerwehrarbeit regelmäßigfortzubilden, habe das Zugunglück in Müllheim wieder gezeigt, und es muss jederzeit wieder mit einem solchen Ereignisgerechnet werden.

 

Festbankett mal anders

TENINGEN-KÖNDRINGEN - Einfach toll. Zum 75-jährigen Bestehen der Feuerwehr Köndringen sollte es etwas Besonderes sein und genau dies erlebten die vielen Gäste in der Winzerhalle. Das außergewöhnlich gestaltete Festbankett wird wohl nicht nur der Köndringer Feuerwehr als ein besonders schönes Ereignis im Gedächtnis bleiben. Sie nutzte das Jubiläum, sich einmal auf andere Art und Weise als gewohnt in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Fernab der üblichen langen Reden und Ehrungen gelang es, diesem Abend den Charme einer großen Familienfeier zu verleihen. Zunächst mussten alle bei der Begrüßung von Abteilungskommandant Claus Huber aufstehen und durften sich erst, nachdem er jede einzelne Person oder Gruppe begrüßt hatte, wieder setzen. Zahlreiche Vertreter örtlicher Vereine und befreundeter Feuerwehren übergaben Jubiläumsgeschenkkuverts – Zeichen dafür, wie sehr die Wehr in der Gemeinde verwurzelt ist. Unterhaltsam und doch mit gebührender Hochachtung von Dietmar Jenne und Stefan Engler moderiert, sowie vom Spielmanns- und Musikzug passend musikalisch umrahmt, gelang es den Rednern und den Mitwirkenden, dem Festprogramm zwei Stunden Aufmerksamkeit zu sichern.

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